Das Grundprinzip
Beim Rotationsformen wird eine definierte Werkstoffmenge in eine Form eingebracht. Während des Erwärmens rotiert die Form um mehrere Achsen; anschließend folgen Abkühlung und Entformung des Bauteils.
Diese Beschreibung ist bewusst allgemein gehalten. Temperaturen, Zeiten, Geschwindigkeiten, Werkstoff und Form hängen vom Produkt ab und werden hier nicht als Betriebsparameter dargestellt.
Die vier typischen Phasen
Der Zyklus lässt sich in vier Hauptphasen darstellen, die stets im jeweiligen Projektkontext zu verstehen sind.
- Einbringen des Werkstoffs in die Form
- Erwärmen und kontrollierte Rotation
- Abkühlen des Bauteils
- Öffnen der Form und Entformen
Vom Prinzip zur Herstellbarkeit
Das Verständnis des Prinzips reicht nicht aus, um die Herstellbarkeit festzustellen. Geometrie, Hinterschneidungen, Öffnungen, Toleranzen, Oberflächen, Form und Stückzahlen erfordern eine gezielte Prüfung.

